Nachtrag zu: Behauptungen und Lügen von John Tschinkel und Alenka Auersperger,
Graz 2005.


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.gottschee.de ]

Abgeschickt von Richard Lackner am 10. April, 2006 um 08:11:50:

Nachtrag zu: Behauptungen und Lügen von John Tschinkel und Alenka Auersperger, Graz 2005.


Richard Lackner,
Ehrenvorsitzender d. Gottscheer Landsmannschaft in Deutschland e.V
.

Nachtrag zu "Behauptungen und Lügen von John Tschinkel und Alenka Auersperger".

Betr.: Wilhelm Lampeter, Aufenthalt nach seiner "Absetzung" als Führer der Gottscheer Mannschaft im Februar 1942.

Bis 30.06.1942 Rann, am 30.06. Einberufung zur 1. SS "DF" nach Stralsund. Am 7.10.1942 versetzt zur 11. / SS NORDLAND. Am 15.01.1943 verwundet in Rußland (Kalmückensteppe).

Vom 17.05.1943 in der SS Genesungskompanie in Ellwangen/Jagst (Württemberg), SS-Standortschule. Am 01.05.1944 SS-Junkerschule Bad Tölz (Bayern). Am 30.08.1944 Beförderung zum SS-Untersturmführer d. R.

Am 01.09.1944 beim SS-Kraftfahrer Ausbildungs- und Ersatzregiment Weimar-Buchenwald (nicht im KZ Buchenwald!)

Am 01.01.1945 Versetzung zum SS-Hauptamt, Amt C I, Begründung: Beiliegende Kopie des Schreibens Reichsführer SS, Hauptamt, Amt A I vom 12.12.1944 an das SS - Personalamt:
Zitat Auszug: "Er ist vom SS-Obergruppenführer Berger zum Aufbau des Volkssturmes und zur Organisation aller Abwehrkräfte der Volksgruppe nach Ran [richtig: Rann] kommandiert".


Der Reichsführer-SS,
SS-Hauptamt-Amt C I,
06.12.1944.
Der Reichsführer-SS,
SS-Hauptamt-Amt A I,
12.12.1944.
SS-Personalhauptamt
II W II, Abt. 3,
04.01.1945.


Die Zeitangaben von der Einberufung Lampeters am 30.06.1942 bis zur Versetzung zum SS-Hauptamt sind den Formularen "Personalangaben" und "Dienstlaufbahn" entnommen. (Kopien bei mir.)

Meine Schilderung in "Behauptungen und Lügen von John Tschinkel und Alenka Auersperger" auf Seite 13 über das Anhören der Beethoven-Symphonie in Lampeters Wohnung im Herbst 1942 stimmt demnach zeitlich nicht. Es muß wohl vor seiner Einberufung gewesen sein!

Seine Anwesenheit beim Begräbnis von Ing. Alfred Busbach im Februar 1944 in Rann sowie sein Besuch bei mir im Lazarett in Graz "im Herbst 1944" dürften in Verbindung mit einem Kurzurlaub erfolgt sein. Als sein Wohnort wird in allen Unterlagen ab 1942 "Rann/Sawe" angeführt.

Graz, im März 2006





Antworten:



Ihre Antwort

Name:
E-Mail:

Subject:

Text:

Optionale URL:
Link Titel:
Optionale Bild-URL:


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.gottschee.de ]