Abgeschickt von John Tschinkel am 06 Februar, 2003 um 03:09:39
Offener Brief
an die Gottscheer Zeitung.
Es ist erstaunend mit welcher Hartnäckigkeit Sie ihren Feldzug gegen Slowenien
weiterleiten. Dieses Beharren und der Widerwille die Realität zu akzeptieren
ist veröffentlicht an Seite 2 der Januar 2003 Ausgabe ihrer Zeitung.
Wie vorhersehbar, Ihre, schon ein Jahrzehnte lang Kampagne, Slowenien den Eintritt
in die EU zu verweigern, falls dieser Staat sich nicht Ihren Forderungen unterordnet,
kam zu nichts. Diese Endgültigkeit wurde offenbar durch die 4. Dezember 2002
Verkündigung der EU in welcher bekanntgegeben wurde Slowenien entspricht allen
Bedingungen zur Vollmitgliedschaft und wird in 2004 in die Gemeinschaft eingenommen.
Auch wurde Slowenien in 2002 Vollmitglied der NATO.
Allezeit war offenbar ihre Mühen waren nichts anderes als ein Schattenspiel
welches von keinem Staat ernstlich angesehen wurde. Eingenommen in diese Mühen
ist auch der gescheiterte Versuch die AVNOJ Dekrete zu annullieren. Beweis zu
dem gibt sogar Ihr eigener Herr Stritzl in seinem Artikel an Seite 2 der Januar
2003 Zeitung. Dort zitiert er den zur EU Abgeordneten Kärntner, Hubert Pirker;
"Auf europäischer Ebene stehen wir ziemlich allein. In Brüssel ist es zum Großteil
unbekannt was Benesch oder AVNOJ bedeutet".
Das Kärnten alleine steht und warum ist klar. Aber Herr Pirker ist mutmaßlich
wenn er sagt in Brüssel sind die AVNOJ Dekrets größtenteils unbekannt. Tatsache
ist, die AVNOJ Dekrets sind bekannt für was sie darstellen; die Bestrebung von
Jugoslawien, Slowenien eingenommen, sich von dem brutalen Nazi Besatzer und
seiner Diener zu befreien. Mit der Eingliederung von Slowenien in die EU, die
Gültigkeit der AVNOJ Dekrets wurde von der ganzen europäischen Gemeinschaft
erneuert.
Im selben Artikel in der Zeitung, Viktor Michitsch drängt Herr Pirker die Abgeordneten
zum EU Parlament auf die AVNOJ Dekrets aufmerksam zu machen. Aber Herrn Michitsch
ist bekannt Herr Pirker müht sich schon jahrelang mit dieser Aufgabe und wie
schon oben gesagt, ohne Resultat. Mit seinem Posieren, Herr Michitsch versucht
nur an seinen, immer mehr dahinschwindenden Gläubigen anzuhängen. Aber diese
kommen immer mehr zum Bewußtsein, er verfolgt eine sinnlose und gefährliche
Politik welche weiterhin die zerstreuten Gottscheer besudelt.
John Tschinkel, 29. Januar, 2003